Dienstag, 18. Dezember 2007

Pulau Pinang

Hallo nochmal!

Jetzt zum Wochenende nach HK:
Da war ich mit Jeanette und Tina auf Pulau Pinang, auch Penang genannt, an der Westküste Malaysias. Wir haben dort in Georgetown übernachtet, einer sehr schönen kleinen Kolonialstadt, die anscheinend an Singapur vor 50 Jahren erinnert. Das Kolonialviertel haben wir uns nach einem langen Freitag Abend ziemlich verkatert angeschaut. Wir waren wohl von Hong Kong noch so in Fahrt, dass wir am Freitag Abend in der Kneipe Soho mit dem Personal die Letzten waren, die das Tanzbein geschwungen hatten... Die Long Island Iceteas haben aber irgendwie den Samstag etwas später anfangen lassen... komisch ;-) Trotzdem haben wir am Samstag Kolonialviertel und Chinatown geschafft.
Nach einem diesmal kurzen Abend (komisch) konnten wir am Sonntag gut ausgeschlafen die Insel weitererkundigen. Zuerst ging's zum Strand bei Batu Ferringhi (der hat uns aber nicht umgehauen - wir sind schon von Malaysias Ostküste verwöhnt), dann ins Fischerdörfchen Teluk Bahang (ganz nett) und zum Schluss noch zur Tropical Fruit Farm, wo über 140 tropische und subtropische Früchte angebaut werden. Diese Farm hat uns sehr gut gefallen, war cool mal zu sehen, wie die Pflanzen aussehen, von denen die ganzen leckeren Früchtchen abstammen. Ein Saft und ein Früchtebuffet war auch noch bei der Besichtigung dabei, so muss das sein.
Abgerundet haben wir dann das Wochenende bei einem sehr schönem Steinofenpizzabäcker, direkt am Meer in Georgetown. Dort hat uns der Wein auch schon wieder geschmeckt. Nach einem leckerem Abendessen ging's dann zurück zum Flughafen... entspannter hätte ein Wochenende eigentlich gar nicht enden können, wenn ich da bloß keine SMS mehr von meinem Chef bekommen hätte, wegen der ich dann nach unserer sehr späten Ankunft ( spät wegen Verspätung Air Asia und Stau zwischen JB und Singapur) kurz den Laptop hochfahren und eine Email rausschicken musste.
Aber mei, das Leben ist kein Wunschkonzert. Das Wochenende war trotzdem cool!
Gleich am Dienstag drauf kam Dima aus München an, wie ihr schon wisst. Und von unserem gemeinsamen Kambodscha - Thailand Trip handelt dann der nächste Bericht...

Bis dahin liebe Grüße!
Jetzt lade ich erst mal ein paar Bilder für euch hoch.

Eure Dani

Asientreffen in Hongkong

Hallo meine Lieben,

ich bin zurück aus dem Urlaub und jetzt ist es aber Zeit, dass ich mal wieder einen Post auf den Blog stelle!
Der Hong Kong Bericht ist dran...
am letzten Novemberwochenende war es endlich soweit. Alle Informanten vom 04/07 Jahrgang haben sich in Hongkong zusammengefunden. Das Treffen haben wir schon zimlich am Anfang vom Infojahr geplant und es waren von unserem Jahrgang auch tatsächlich alle Asiaten da... das zeigt mal wieder, was für ein super Jahrgang wir sind... ok ok, Eigenlob stinckt, aber das Lob ging ja an die anderen ;-) Dieses Treffen war immer soooo weit weg und jetzt ist es plötzlich rum und somit ist uns auch bewußt, dass das Infojahr auch bald vorbeisein wird. Nur noch knapp vier Monate, Wahnsinn, wie die Zeit vergeht!
Mit uns waren an dem WE auch ein paar Asiaten vom Januarjahrgang zufällig in der Stadt. Mit denen haben wir natürlich Abends gemeinsam gefeiert.

Aber jetzt zu Hongkong:
Die Stadt ist super! Sehr asiatisch, aber nicht zu dreckig. Man hat den ganzen Tag ein quirliges Treiben auf der Straße. Es hängen überall bunte Schilder und Plakate, man kann super einkaufen, sowohl in coolen kleinen Boutiquen, wie in der Cameron Road und Granville Road in Kowloon, als auch in den zahlreichen Outlets in Kowloon und auf Lantau. Vor allem Adidas und Esprit haben es uns angetan. Die Sachen kosten dort nur 40% bis 50% des Preises in Deutschland... wer da nicht zuschlägt, ist selber schuld. Ich wurde natürlich schon vor dem Trip von Kathi informiert und bin mit nur halbvollem Koffer, mit 10,9kg in HK eingeflogen, beim Rückflug hatte ich dann schon 18,3 :-) Nur noch Kathrin hat mich getopt, sie hatte fast 10 kg mehr beim Rückflug.
Wir haben uns aber natürlich auch ein paar Sehenswürdigkeiten angeschaut. Wir waren am ersten Tag nach einer schönen Hafenrundfahrt in der Causeway Bay und auf dem Peak auf Hongkong Island, von wo aus man einen supertollen Blick über die Stadt hat und auf der Avenue of Stars, in Kowloon, Tsim Sha Tsui, wo man u.a. einen Händeabdruck von Jackie Chan sieht. Dort haben wir auch das Hong Kong Cultural Centre, das Hong Kong Museum of Art und das Hong Kong Space Museum gesehen.
Am Sonntag machten wir einen Ausfug auf die Insel Lantau, wo der größte freisitzende Buddha ist und haben den angeschaut. Der war toll, aber das sollte genug Sightseeing für den Tag sein... danach hatten wir eine Achterbahnmäßige Taxifahrt zur Outletmal. Ausserdem haben wir auf Lantau noch Discovery Bay aus Versehen gesehen, ein sehr schickes und wir vermuteten teueres Wohnviertel, wo Autos nicht erlaubt sind und die Leute deshalb mit Golf Caddies rumfuhren, sehr dekadent!!
Monntag Sightseeing Programm bestand aus einer Trambahnfahrt, mit einer der Hongkonger doppelstöckigen Trams und einer Überfahrt von Hong Kong Island nach Kowloon mit Star Ferries. Dort saugten wir das Ambiente der Stadt auf und entdeckten nach einniger Zeit aber dann auch schon wieder die nächsten Outlets und coolen Boutiquen.
Am Dienstag zog ich dann allein los, nachdem die meisten nach unserem Dim Sum Abschiedsessen im City Hall Maxim's Palace (sehr zu empfehlen, dort sitzt man in einem altmodisch eingerichtetem Saal, trinkt Tee und die Aunties fahren mit ihren Waeglein mit der besten Auswahl an Dim Sum vorbei) Richtung Flughafen sind bzw. nur noch wenig Zeit hatten. Ich wollte aber noch unbedingt das Kloster Ten Thousand Buddhas, das in den New Territories in Sha Tin steht, anschauen und muss sagen, es hat sich echt gelohnt. War nochmal ein netter ruhiger Nachmittag, bevor ich mich nach einem kurzen aber erfolgreichen Shopping - Abstecher ich der Cameron Road und Granville Road dann mit Patrick am Airport Express traf.

Zur Partyszene:
Was soll ich dazu noch sagen, ihr wißt ja mittlerweile, dass wir feiern können. Unser Viertel war SoHo (South Hollywood Road). Dort steht eine Bar neben der anderen und die jungen Leute feiern auf der Straße. Man kann irgendwo sein Getränk kaufen und es mit nach Draußen nehmen, sehr cool! Spruch des Wochenendes war: "We are cäläbrrrrrrrrrreiding on ourrrrr own!" Eigentlich wollte ich damit nur einen fremden Typen abwimmeln, aber den anderen hat es so gut gefallen, dass der Satz dann an dem Wochenende noch öfter fiel ;-)
Und dann muss ich den Döner nach dem Feiern erwähnen... sowas hab ich seid Berlin nicht mehr gegessen!!! Endlich mal wieder traditionelles deutsches After - Party Essen ;-)

Fazit: Es war ein geiles Wochenende mit einer coolen Gruppe!

Liebe Grüße,
eure Dani

HK by night


Freitag, 7. Dezember 2007

Besuch

Hallo zusammen,

ich hatte die letzten zwei Wochen gar keine Zeit, meinen Blog zu aktualisieren. War Ende November ein verlängertes Wochenende in Hongkong, dann auf Pulau Pinang und seit Dienstag ist der Dima aus München da... mit ihm geht's jetzt für eine Woche nach Kambodscha und Thailand. Freu mich schon, weil diese Woche in der Arbeit echt stressig war.
Ausserdem tut ein wenig Ablenkung auch gut. In Singapur ist nämlich schon so viel Weihnachtsdekoration aufgebaut, dass ich am liebsten heimfliegen würde, um Plätzchen zu backen und auf den Christkindlmarkt zu gehen. Aber das geht ja nicht.

Dafür wünsche ich euch allen zu Hause eine schöne Weihnachtszeit!

Liebe Grüße,
eure Dani

PS: Die Berichte und Fotos folgen noch.

Donnerstag, 22. November 2007

bayerische Kultur

Hi Leute,
am Sonntagmorgen gab's Weißwurstfrühstück in Jochens Residenz. Am Tag davor haben wir diese beim Carrefour besorgt.
Natürlich gab es dazu dann das Bier aus meiner Heimat (haha, langsam artet das Ganze schon in Schleichwerbung aus ;-)) und den obligatorischen Händlmaier Senf, importiert von Jochens Mama.
Da es dort leider keine Aufbackbrezen gab haben wir Patrick am frühen Morgen nach Chinatown zu Erichs Wurstbude geschickt. Bei dem Österreicher gibt es auch deutsches Brot und Brezn. Nur leider sagte der gute Mann Patrick, dass die Brezn erst um 12 Uhr Mittag fertig sind und a Weißwurst ißt man ja bekanntlich vor 12... deshalb haben wir auf Brezn verzichtet und sie mit Brot gegessen.
... und manchen Stand noch das Bier oder der Wodka vom Vorabend im Gesicht ;-) (diesmal nicht ich)
Kultur und Tradition muss erhalten bleiben, auch wenn man im Ausland ist!

Liebe Grüße in die Heimat,
eure Dani

Donnerstag, 15. November 2007

Abenteuer Sumatra

Letztes WE war mal wieder Verreisen angesagt. Am Samstag Morgen ging's um 5 Uhr zum Flughafen, von wo ich nach Medan auf Sumatra flog. Dort habe ich dann noch ein paar Minuten auf die drei Mädels aus Jakarta, Cordl, Barbara und Kathrin, gewartet und als sie da waren hat uns Pak Bahrun, einer der zwei Besitzer vom Gästehaus Jungle Inn in Bukit Lawang abgeholt. Die Busfahrt hat wegen schlechten Strassenverhältnissen ca. 3,5 Stunden gedauert. Wir sind u.a. an Dörfern, Affen und Wasserbüffeln vorbeigefahren. In Bukit Lawang wurden wir von langhaarigen Jungs mit: "Welcome to the jungle, girls!" begrüßt. Am Jungle Inn angekommen haben wir erst mal gegessen und unsere Suite bezogen. Ja, Suite ist das richtige Wort für unser Zimmer, riesengroß, im obersten Stock des Gästehauses, wunderschön eingerichtet auch im Bad und dann hatte es noch einen privaten kleinen Wasserfall nebendran. So richtig toll zum entspannen und chillen. ... dafür hatten wir aber erst mal keine Zeit, schließlich wollten wir ja die Orang Utans sehen. Also ging es gleich mit drei Piraten, oder sollen wir sie Helden nennen, in den Dschungel, Taman Nasional Gunung Leuser. Warum Piraten... weil einer so angezogen war und der andere hatte einen Säbel alla Sindbad dabei. Wieso Helden... weil sie uns vor den Orang Utas beschützt haben, mehr später...
Wir sind also eine Weile gelaufen, bis wir im Nationalpark waren und dort am Eingang saßen schon die ersten Affen, über die wir uns schon voll gefreut haben. Die Tierchen haben sich auch einen Spaß gemacht und die leeren Nußschalen von den Bäumen geworfen... sehr gefährlich ;-) Nachdem wir tiefer in den Dschungel reingelaufen sind, hat sich unser Pirat auch schon auf die Suche nach den Orang Utans gemacht. Dabei hat er auch in Orang Utan - Sprache geschrien, sehr lustig. Lange hat es nicht gedauert, dann kam auch schon von irgendwoher ein komischer Laut. Unsere anderen beiden Guides wußten gleich was los ist und sind mit uns in Richtung des Geräuschs gegangen... und da war dann auch schon der erste Orang Utan... mit Baby. Voll süß, das Baby ist dann mal ein bisschen weiter den Baum hochgeklettert, dann hat die Mami schon ihren langen Arm ausgestreckt und es am Schwänzchen zu sich zurückgezogen. Danach haben wir noch weitere Orang Utans gesehen, die auch alle Namen hatten. Unsere Guides kennen nämlich alle, da sie halbwild sind und zweimal pro Tag gefüttert werden. Da war Checky, die grad ihr Baby in Blätterkunde unterrichtet hat, Mina, das aggressive Tier, an der wir ganz schnell vorbeigehen mußten, während sie Bananen zum Essen bekommen hat und vor der uns unsere Helden beschützt haben... einer von den drei Helden wurde auch heftig in den Arm gezwickt... aber nicht von einem Orang Utan - nein Angi, ich wars auch nicht ;-) - und dann an der Futterstelle noch Sama und Sandra. Da haben die doch glatt die Milch aus dem Becher getrunken... Das eigentlich faszinierende war aber nicht nur das Verhalten der Tiere, das teilweise echt sehr menschlich war, sondern, dass wir so nah an den Tieren dran waren. Checky war mit ihrem Baby mal nur 5 cm von mir weg. Sehr beeindrukend, das gibt's auch nur in Indonesien. Hier kann man halt noch ein echtes Abenteuer erleben! Nach ca 5 Stunden Dschungel gings dann wieder heim. Dort haben wir uns erst mal massieren lassen. Voll cool, Cordl wollte nur ne Fußmassage, dann wurde ich ungefähr ab der Halbzeit von zwei Frauen gleichzeitig massiert... von links und rechts, sehr entspannend. Und dann war dann da auch noch das kleine Mädchen von einer dabei, die dann auch noch mit ihren Händen auf mir rumgepatscht hat... hihi, lustig. Am Abend gönnten wir uns dann lecker Chicken BBQ und einen Obstsalat. Als das Essen kam haben wir unseren Augen nicht getraut, sooooooo viel und so schön dekoriert, mit vielen Blumenblüten. Man bedenke aber, dass in der Küche nur die Jungs unterwegs waren. Das Jungle Inn wird nämlich von zwei Brüdern betrieben. Ausser ihnen arbeiten dort noch ein paar mehr Burschen als Dschungelguides, Köche, Bedienungen und an der Rezeption, jeder macht alle Jobs. Die Jungs waren echt toll. Abends haben sie Gitarre gespielt und gesungen... sooo chillig! Irgendwann, als wir UNO spielten haben sie sich dann zu uns gesellt und nach einer kurzen Erklärung mitgespielt. Danach haben sie uns noch das Jungle Inn Kartenspiel beigebracht. Wir hatten so einen Spaß, war echt ein toller Abend.
Am Sonntag nach dem Frühstück gings dann für Barbara, Kathrin und mich zum Raften, während Cordl sich auf unserem Balkon entspannt hat. Diesmal hatten wir zwei andere Guides, ich habe mir aber nur Joe's Namen gemerkt, da er am Vorabend mein UNO-Schüler war. Wer aber denkt, wir waren Raften, wie in Österreich, der irrt sich. Die Jungs haben vier große Reifen zusammengebunden und dann ging's ab auf dem Wampu River. Wie immer in Indonesien waren wir mal wieder eine Attraktion für alle Dorfbewohner. Die Leute, die am Flußufer gebadet und sich die Haare gewaschen haben - Sonntag ist wohl Badetag - haben uns gegrüßt und gewunken. Glücklicherweise hatten wir keine Kameras mitgenommen, obwohl Pak Rahman meinte, es wäre kein Problem, denn schon nach ca. 10 min hats uns auch schon zerlegt... umgekippt :-) Aber unsere Jungs hatten alles im Griff. Wir sind im Ganzen ungefähr 2 Stunden geraftet und es war echt ein Spaß! Gelenkt haben unsere Typen mit längeren Holzstöcken, mit denen sie uns auch immer von den Felswänden wegdrückten, wenn wir ihnen zu nahe kamen. Ich sag es doch, Abenteuer pur!
Zurück zu unserem Dorf ging's dann mit einem Minibus, der uns am Straßenrand auflas. Und stellt euch vor wie, richtig, auf dem Dach sitzend... das wollte ich immer schon mal in Asien machen. Das Innere des Minibusses war vollgepackt mit Leuten und Gepäck. Mit uns 5 auf dem Dach waren auch noch ein paar andere Leute und unsere Reifen. Sensationell, die Fahrt werde ich nicht vergessen.
Als wir am Jungle Inn ankamen, mussten wir auch leider schon bald wieder los... Ich wär gern noch länger geblieben. Dort war es sooo chillig und cool und die Jungs hatte ich auch schon richtig ins Herz geschlossen. Indonesien ist echt eines meiner Lieblingsländer geworden und nach Malaysia das Land, das ich bisher im Infojahr am häufigsten bereist habe. Die Leute sind total nett und man ist einer von wenigen Touristen, was einerseits toll ist, andererseits schade für die Leute, da es z.B. auf Sumatra so um die 90er Jahre mal echt mehr Tourismus gegeben haben muss, was ja auch eine Einnahmequelle ist. Auf Sumatra ging der Tourismus u.a. wegen dem Bürgerkrieg in Banda Aceh und nicht zu vergessen den Naturkatastrophen zurück. In Bukit Lawang starben im November 2003 mehr als 280 Leute bei der großen Flut. Das haben wir auch erst dort von den Einheimischen erfahren. Viele Häuser mußten neu aufgebaut und renoviert werden, voll schlimm. Ausserdem war Sumatra auch sehr stark vom Tsunami, Weihnachten 2004, betroffen.
Was ich aber an den zwei Tagen von Sumatra gesehen habe, fand ich echt toll. Das Dorf war halt echt noch ein richtiges Dorf mit selbstgebauten Häusern oder Hütten... und wir mittendrin. Als wir zum Bus zurückgingen haben uns wieder alle Leute nett verabschiedet. Eine Frau, von der ich noch ein Wasser kaufte meinte: "Was, ihr fahrt schon wieder, ihr seid doch gestern erst gekommen." So bekannt waren wir da schon :-)
Eine interessante Geschichte gibt's dann noch vom Flughafen: Haha, ich wollte einchecken, denk mir nichts böses, dann meint die nette Dame am Silkairschalter, ich hätte den Flug verpasst, der wär Morgens gegangen... Mein erster Gedanke war "Sch*** wie komm ich jetzt heim?", der zweite "Sch*** neuen Flug buchen, das wird bestimmt teuer!". Aber wie immer, alles easy, musste nur 30 USD bezahlen und konnte dann mit der Abendmaschine, die zur gleichen Zeit, nur halt abends ging, heimfliegen. Eieiei, ich Verplanti... ist aber auch schwierig, wenn man so viele Flüge, wie ich in letzter Zeit, bucht, den Überblick zu behalten ;-) In Singapur wollte ich mich dann nicht in die ewig lange Taxischlange, wo man Sonntags gegen 23 Uhr wahrscheinlich echt eine Stunde ansteht, stellen und bin mit MRT und Bus heimgefahren.

Das war schon der Bericht zu diesem tollen Wochenende, Fotos folgen in den nächsten Tagen. Dieses WE bleibe ich in Singapur, ich habe sturmfrei und muss das ausnützen ;-) Ab dann geht's mal wieder so richtig los, Hongkong, Penang, Kambodscha, Thailand und dann kommen auch schon die Mama und der Maxi, freu* :-)

Liebe Grüße an euch alle,
Dani


Montag, 12. November 2007

Happy Deepavali

… alle miteinander!
So ist seit einem Monat die Serangoon Road geschmückt...


Das ist das hindu Neujahrsfest und wir hatten deshalb letzten Donnerstag Feiertag in Singapur… na ja, dank der tollen Reporting Week durfte ich da trotzdem arbeiten… Mann kennt das ja, war schon der zweite Feiertag an dem ich arbeiten musste und in Singapur hat man eh so wenige… uiuiui, da lob ich mir doch good old Bavaria, das Bundesland mit den meisten Feiertagen! Na ja, Schluss mit Jammern, diesmal ist eh keiner verreist und wir bekommen ja dafür an einem anderen Tag frei… also halb so schlimm. Am Mittwoch Abend habe ich es mir nicht nehmen lassen, kräftig feiern zu gehen. Wir saßen erst am Clark Quay am Fluss mit ein paar Dosen Bier aus dem 7 Eleven und sind dann noch zum Tanzen ins Attica. Mit wenig Schlaf habe ich mich dann am Donnerstag ins Buero geschleppt... war ein harter Tag ;-)
So viel war am Feiertag aber in Little India gar nicht los. Viele hatten Urlaub und sind heim nach Indien gefahren. Na ja, dann hab ich ja nichts verpasst :-)
Da war vor zwei Wochen am Sonntag Abend
mehr los. Als ich da mit Eddie auf unserem Balkon ein paar Cuba Libre trank, ging unten in unserem Tempel die Post ab. Bis um vier in der Früh... ich dachte schon, die müssen am nächsten Tag nicht arbeiten. Und am Morgen danach sah unsere Serangoon Road aus, wie die Leopold nach den Deutschlandspielen, letztes Jahr. Nur lagen keine Bierdosen rum, sondern Wasserflaschen ;-) ... die meisten Inder sind nämlich Vegetarier und trinken keinen Alkohol.
So, das Wochenende vor einer Woche bin ich euch auch noch schuldig...
Da war mal wieder Besuch da. Der Jens, mittlerweile wieder in München, aber eben in KL auf Dienstreise, hat beim Patrick übernachtet und die Cordl aus Jakarta bei mir. Samstag habe ich Cordl meine neue Lieblingsmal gezeit - treue Leser wissen, welche das ist - Abends waren wir erst auf Sentosa Essen, dann bei Patrick vorglühen und dann im Movida tanzen. Und am Sonntag habe ich mal wieder eine neue Sehenswürdigkeit von Singapur erkundet. Cordl und ich waren im Bukit Timah Nature Reserve. Das ist ein Regenwald innerhalb einer Stadt. Singapur gehört mit Rio de Janeiro zu den einzigen zwei Städten, innerhalb deren Grenzen sich ein Regenwald befindet. Es war schön, dort zwei Stunden spazierenzugehen. Die Aussicht auf dem höchsten "Berg" Singapurs war dann aber nicht so spannend, da standen zwei Antennen rum und sonst konnte man durch die Bäume nicht durchsehen. Aber ansonsten ist Bukit Timah Nature Reserve einfach schön zum Spazierengehen, bzw. viele Singapurer haben da richtig Ausdauersport betrieben. Wenns mir mal an einem Wochenende in Singapur langweilig ist, werde ich das auch mal machen ;-))
Bevor Cordl wieder heimgeflogen ist gabs dann lecker Brotzeit mit echter Dutziwurst, die sie mir von ihren Eltern mitgebracht hat... sehr lecker, ne gute Wurst von nem deutschen Metzger ist schon was Feines!!!!!!
Habe für euch ein paar Bilder eingebaut. Für ein Album habe ich aber zu wenig Fotos gemacht... das nächste Album gibt's von Sumatra, wo ich dieses Wochenende war. Aber heute genügt es, den Eintrag gibt's dann in den nächsten Tagen. Bin schon zu müde, war nämlich vorhin mit ein paar Kollegen Badminton spielen. Jetzt geht's gleich ab in die Heia...

Also, euch noch einen schönen Tag.
Bis die Tage,
eure Dani

Dienstag, 6. November 2007

NSN Dinner & Dance

... stand am Freitag Abend auf dem Programm.
Viele Firmen in Singapur machen das kurz vorm Jahresende. Unser Motto war: Double Happiness, das chinesische Schriftzeichen auf dem Motiv bedeutet Hochzeit... also gemeint ist das Joint Venture von Nokia und Siemens, clever, was?
"Come dressed to impress in your most glamorous threads. A surprise awaits the star that shines the brightest." stand auf der Einladung. Ich muss zugeben, das hat mir schon ein bisschen Angst gemacht. Arayas und mein Hauptthema war seit Tagen die Gaderobe für den Abend. Eigentlich hatten wir keine Lust uns zu sehr aufzustylen, aber als graue Mäuse wollten wir neben den Singapurerinnen auch nicht auffallen. Ich hab mir von einer einheimischen Kollegin eine Mal für Abendkleider empfehlen lassen... Far East Plaza ist jetzt meine neue Lieblingsmal in der Orchard Road. Ich hab auch ein Geschäft mit Abendkleidern angeschaut, sehr coole Teile, da werde ich mir nächstes Jahr für die Hochzeit meiner Cousine was kaufen. Noch habe ich mir kein Kleid gekauft, da ich beschlossen habe, dass auf dem D&D mein chinesisches Teil vom Mustaffa mal wieder herhalten muss... haha, meine Koleginnen waren begeistert, das kam mehr an, als irgendein Abendkleid ;-)
Nochmal ein kurzer Abschwänker zum Far East Plaza, seit letzter Woche war ich da auch schon drei Mal und hab auch schon einiges gekauft... und demnächst will ich da mal einen der vielen coolen Friseure austesten...
Aber jetzt wieder zurück zum D&D... Am Eingang wurden Hüte, Masken, Federboas und Federfecher verteilt. Araya, Oa und ich haben uns gleich gut ausgestattet und sind erst mal zum Fotoshooting gegangen.
Danach wurde dann noch mit ein paar Leuten geratscht, bis wir endlich einen Platz gefunden hatten. Das Essen hat nicht lange auf sich warten lassen. Es gab ein echt leckeres 7-Gänge Menü. Und das Beste daran, es war kein Buffet, wo man ständig aufstehen und hinlaufen muss, sondern die Platten wurden Gang für Gang von netten Bedienungen gebracht und in die Mitte des runden Tisches gestellt. Haha, ich hasse nämlich dieses Buffetgerenne immer, damit es jetzt alle wissen, die mich demnächst auf eine Party einladen wollen... ;-)
Durch den Abend geführt hat der Komiker Hossan Leong, der auch bei ein paar Shows auf Channel 5, meinem einzigen englischsprachigen Sender moderiert, und in Singapur sehr bekannt ist. Der war echt lustig, teilweise wären wir vor Lachen fast unter den Tisch gefallen :-)
Aber nicht nur er, auch unsere Manager waren sehr lustig... man glaubt es kaum! Zwischen den Gängen wurde das Spiel Lucky Number gespielt. Jede Eintrittskarte hatte eine Nummer und unter allen Gästen wurden 50 Preise verlost. Unser Management, das immer einen lustigen Spruch drauf hatte, durfte die Nummern ziehen. Die ersten drei Preise wurden natürlich vom Obercheffe gezogen, haha... Keine Angst, ich hab nichts gewonnen, aber trotzdem fand ich es eine coole Aktion. Eine ganz liebe Kollegen, Juanita hat einen Flatscreen TV gewonnen, das hat mich gefreut!
Ausserdem wurde dann noch das NSNs next Topmodel gekürt. Die Konkurenz war hart und mit der Gewinnerin konnte keine der Anwesenden Damen mithalten, siehe Fotos...
Als das Essen und das offizielle Programm rum war habe ich erst mit meinem Cheffe, Thomas, eine flotte Sohle aufs Parkett gelegt und dann mit meinen Mädels die Tanzfläche gerockt. Zu vorgerückter Stunde war ich mit Araya, Oa und sechs Philippinos am Tanzen... hat echt Spaß gemacht! Vor allem die Philippinos sind ganz schön coole Partytiere ;-)
Es war echt eine supertolle Party, das Ambiente war auch sehr toll, NSN hatte nämlich im Island Ballroom im Shangri-la Hotel geladen... nobel geht die Welt zugrunde sag ich nur...

Mehr will ich auch schon gar nicht mehr dazu schreiben, schaut euch lieber die Bilder an...
Der Bericht vom Rest des Wochenendes folgt, in diesem Sinne, liebe Grüße und Megadrück,
eure Dani

PS: Für alle, die jetzt auf den Geschmack gekommen sind und ein bisschen Singlish hören wollen, hier noch mehr von Hossan Leongs Comedy, so funny ya ;-)